Die Liangzhu Kultur
Die archäologischen Funde der Liangzhu Kultur wurden im Juni 2019 in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Es handelt sich dabei um die womöglich erste Hochkultur Chinas, die beeindruckende technische, soziale und künstlerische Entwicklungen erreichte. Ihre Blütezeit fand im späten Neolithikum statt, in der Zeit zwischen 3400 und 2000 v. Chr. Die Liangzhu Kultur entwickelte sich im unteren Jangtse-Tal an der Südostküste Chinas. Dort hat das Wasser ein blühendes Königreich hervorgebracht. Diese Kultur ist für ihre hochentwickelten Wasserbauanlagen bekannt. Damit konnte effizienter und großflächiger Ackerbau betrieben werden. Dies ließt eine wohlhabende und komplexe Gesellschaftsstruktur entstehen, welche die Form eines Staates annahm. Die beeindruckendsten Zeugen dieser Kultur sind zweifelsohne ihre Jade-Objekte. In Liangzhu wurde die Arbeit mit Jade zur Kunstform. Es wird sogar vermutet, dass die feine Symbolik, mit der diese Objekte verziert sind, einen ersten Schritt in Richtung Schrift darstellt.

Die Online Ausstellung Königreich des Wassers
Um die historische Relevanz der Liangzhu Kultur zu vermitteln, hat das Zhejiang Provincial Department of Culture and Tourism eine Online-Ausstellung zum Thema produziert. Das Projekt ist ein beeindruckendes Beispiel, wie virtuelle Ausstellungsräume funktionieren können.

Tauchen Sie ein in die Geschichte des Königreichs des Wassers!

www.liangzhuyunzhan.com Die Online-Ausstellung ist vorerst nur mit dem Smartphone sichtbar. 

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