Zum Umgang mit der aufsteigenden Weltmacht China hat Dohnanyi  seine eigenen Vorstellungen. Es baue zwar seine Militärmacht auf, aber sein Interesse sei wirtschaftlicher und sozialer Aufstieg, nicht militärische Expansion. Die Eingliederung der Inselwelt des Südchinesischen Meeres interpretiert der Autor eher als Ausdruck einer chinesischen Monroe-Doktrin; so wenig wie die USA in der Karibik wolle China in seiner unmittelbaren Nachbarschaft fremde Kräfte dulden. Pekings zielbewusste Einflusspolitik durch seine Seidenstraßeninitiative, die auch in Europa zu Friktionen führt, nimmt er indes nur am Rande wahr, einmal erwähnt er pauschal den “aggressiv-expansiven Ausbau von Handel und Logistik weltweit”, und auch die prekäre wirtschaftliche Interdependenz zwischen China und dem Rest der Welt spielt in seinen Erwägungen bloß beiläufig eine Rolle, so Zeit online.

Siehe: Klaus von Dohnanyi: Ein Realpolitiker holt zum Rundumschlag aus | ZEIT ONLINE

Die Städtepartnerschaftserklärung zwischen Hamburg und Shanghai wurde am 29. Mai 1986 vom damaligen Ersten Bürgermeister Hamburgs, Klaus von Dohnanyi, sowie dem damaligen Oberbürgermeister Shanghais (und späteren Staatspräsidenten der Volksrepublik China), Jiang Zemin, unterzeichnet Link öffnen

Klaus von Dohnanyi – Wikipedia

 

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