Die XXIV. Olympischen Winterspiele finden vom  04. bis 20. Februar 2022 in Beijing, größtenteils ausgetragen in dem nordwestlichen Bezirk Zhangjiakou der benachbarten Provinz Hebei statt. Wo und was ist diese „kleine unbekannte“  Stadt Zhangjiakou (mit immerhin über 4 Millionen Einwohnern), die in Konkurrenz mit z.B. Oslo, Stockholm, München oder Almaty 2015 die Entscheidung des IOC für sich einbrachte? Über die Olympiade selbst werden die internationalen Medien berichten. Der Vortrag von Dr. Peter Kreutzberger, Mitautor der 2016 erschienen Veröffentlichung „ZhangJiaKou in the Eyes of Foreigners“, nimmt Bezug auf die Olympiade und wie diese sich auf die Bezirksentwicklung in unmittelbarer Nähe zu Beijing auswirkt.

Zhangjiakou hat große Entwicklungspotentiale im Tourismus. Nicht nur für Wintersport Aktivitäten; in der Region sind auch bedeutende kulturelle Relikte zu besichtigen. Auch wirtschaftlich ist die Stadt sehr dynamisch bei ökologisch nachhaltiger Produktion und als Zulieferer zum Industriestandort Beijing/Tianjin/Hebei („JingJinJi“ mit der entstehenden Megaentwicklungszone XiongAn). Und auch im tertiären Sektor als Standort für Forschung, Wissenschaft und weiteren Dienstleistungen national wie auch international.

„Kalman“ (mongolisch „Das Tor“) ist der historische Name dieser Stadt. Zum einen beschützte dieses Bollwerk China gegen nomadische Beutezüge. Zum anderen aber verband das Tor China mit der Außenwelt. Bis zur Verbindung mit der Transsibirischen Eisenbahn war Zhangjiakou u.a. Lieferant von 80 % des Tees, den Europa aus China bezog. Als Umschlagsplatz war die Stadt ein Zentrum des modernen chinesischen Finanzwesens. Im „Kalten Krieg“ diente sie als letzte Verteidigungsstellung vor einem befürchteten Angriff der Sowjetunion. Mangels damaliger Öffnung und industrieller Entwicklung verfügt Zhangjiakou heute über saubere Luft und reines Wasser – gute Voraussetzungen, nunmehr eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu verfolgen. Die Winterolympiade 2022 rückt Zhangjiakou wieder in das Bewusstsein eines internationalen Publikums und potentieller ausländischer Partner.

Hierüber berichtet Dr. Peter Kreutzberger, der 20 Jahre Berufserfahrung als Förderer der deutsch-chinesischen Handels- und Investitionsbeziehungen hat – zuletzt als deutscher Generalkonsul in Shenyang. Im Ruhestand seit 2018 ist er Vorstandsmitglied von ESMEA (European Small and Medium Sized Enterprises‘ Association) zuständig für China und einer der beiden Stellvertretenden Vorsitzender unserer Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Verständigung.

19.01.2022 in Hamburg, 18:00 Uhr. Einlass ab 17:30 Uhr
China Business Center Hamburg CBCH, Rödingsmarkt 20, 20459 Hamburg
Bei CBCH klingeln oder unter 0172-40666060 anrufen

Es gelten die tagesaktuellen Corona-Regeln
Wegen des dadurch beschränken Platzangebots bitte verbindlich anmelden unter:

https://www.chinahirn.de/2020/09/18/old-and-young-china-hand-peter-kreutzberger/

http://german.china.org.cn/txt/2021-12/15/content_77931586.htm

http://german.china.org.cn/txt/2021-12/31/content_77963316.htm

http://german.china.org.cn/txt/2021-12/31/content_77963434.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Zhangjiakou

https://chk-de.org/de/2-connect-ausgabe-2021-zum-thema-sport-veroeffentlicht/

 

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